Die Arbeit im Weinberg Gottes - ein Dienst mit Nachhaltigkeit                                                                                                             

Unter dem Leitwort “Helfen und Heilen” setzen sich die Schwestern √ľberall dort ein, wohin sie sich von Gott berufen f√ľhlen:

1. Im Dienst an den alten und kranken Menschen:
Ganz nach dem Slogan “Alt werden ohne Angst” sorgen die Deutschordensschwestern in Passau, Tittling, Bad Alexandersbad, Frankfurt, K√∂ln und Bad Mergentheim daf√ľr, dass sich √§ltere und kranke Menschen wohl f√ľhlen, nicht nur medizinisch und sozial umfassend betreut werden, sondern auch spirituell. Ob in der Pflegeabteilung des Klosters St. Nikola in Passau, dem Mutterhaus oder in den Alten- und Pflegeheimen St. Marien in Tittling und St. Michael in Bad Alexandersbad: Es geht immer um das Reich Gottes.
Nach einem arbeitsreichen Leben sollen die Menschen in W√ľrde alt werden d√ľrfen. Gem√§√ü ihren christlichen Wurzeln bieten die Schwestern als Tr√§ger auch eine qualitative palliative Hospizbegleitung an, um den Bewohnern Sicherheit f√ľr ein menschenw√ľrdiges Leben und Sterben zu geben.

2. Im Dienst an Kindern:
Rund 70 bis 80 Kleine spielen im Passau St. Nikola-Kindergarten unter dem Dach der Deutschordensschwestern. Zu seinen Schwerpunkten z√§hlen religi√∂s-christliche-soziale Erziehung und √∂kologische Wertorientierung. Sie gelingt beim Feiern kirchlicher Feste im Jahreslauf und kindgem√§√üen Bibelerz√§hlungen. Der Kindergarten will Toleranz und Verantwortungsgef√ľhl wecken. Er f√∂rdert Sprache und Rollenspiel, pflegt das Vorlesen. Er erm√∂glicht im spielerischen Umgang mathematische Grunderfahrungen, geht auf fragende und forschende Kinder ein. Im Rahmen seiner Elternarbeit st√§rkt er die Erziehungskompetenz der Eltern. “Wir sind nicht allein auf dieser Welt” oder “Mutter Erde und ihre Frucht” lauten die Jahresthemen.

3. Im Dienst an jungen Erwachsenen:
Etwa 25 Absolvent/innen der Fachakademie f√ľr Sozialp√§dagogik (FakS) Passau, die unter der Leitung der Deutschordensschwestern steht, erhalten j√§hrlich ihr Abschlusszeugnis. Mit den staatlich gepr√ľften Erzieher/innen werden auch die Absolvent/innen des sozialp√§dagogischen Seminars verabschiedet. Die Schule bereitet sie umfassen und nachhaltig auf ihre T√§tigkeit in Kindergarten, Heim, Behinderten- und Jugendarbeit vor. Damit sind die Deutschordensschwestern nah dran am Leben. Lehrer und Schwestern verbinden mit jedem Abschlussjahrgang eine Quelle der Zuversicht und gro√üen Hoffnungen. Sie vertrauen darauf, dass Religionsunterricht, gemeinsame Gottesdienste und Feiern, aber auch der normale Alltag an einer katholischen Schule sie pr√§gen und dazu bef√§higen, in ihrem weiteren Leben als Glaubenszeugen aufzutreten.

4. In der seelsorgerischen Begleitung von Menschen:
Ein weiteres Anliegen der Ordensfrauen ist die Seelsorge: Dies gelingt den Deutschordensschwestern

- in der Pfarrseelsorge in Passau, Rinchnach, Windischeschenbach, Bad Alexandersbad und Köln.
- in der Seelsorge am Krankenbett in Passau, Bad Mergentheim, Frankfurt am Main und Tittling.
- im Angebot von Einkehrtagen im Begegnungshaus Langfurth.

5. Im Bem√ľhen um das leibliche Wohl der Betreuten:
F√ľr die regionale K√ľche erhielt das St. Nikolakloster vor einigen Jahren den Umweltpreis der Di√∂zese. Die Schwestern kochen t√§glich rund 200 Essen f√ľr Schwestern, Kinder des Kindergarten St. Nikola, der st√§dtischen Kinderg√§rten und Horte sowie seit elf Jahren f√ľr Obdachlose und Hartz-IV-Empf√§nger. Der Speiseplan ist saisonal und regional ausgerichtet. Brot, Frischgem√ľse und Fleisch stammen aus der nahen Umgebung. Die abwechslungsreiche, gesunde, m√∂glichst naturbelassene Kost f√∂rdert das Bewusstsein f√ľr das, was in der Region w√§chst.

6. Im Gebetsnetz:
Das Gebetsnetz zwischen Kindern, Studierenden, Mitarbeiter/innen und Ordensschwestern besteht seit 17 Jahren. Es w√§chst von Jahr zu Jahr. So werden zum Beispiel die Namen der neuen Studierenden, sofern diese einverstanden sind, auf die Ordensfrauen verteilt. Diese teilen mit ihren Sch√ľtzlingen Freuden und Sorgen, beten f√ľr die jungen Leute um einen guten Abschluss und die L√∂sungen ihrer Probleme. So entsteht zwischen ihnen und den Schwestern ein Kraftstrom.

7. Im Dialog mit den östlichen Nachbarn:
Die Statue des Nepomuk in der Kapelle erinnert die Schwestern t√§glich, dass sie eine Br√ľckenfunktion haben zu ihren Schwestern in Tschechien und der Slowakei, ihrer urspr√ľnglichen Heimatprovinz. Auch das Wohnheim in St. Nikola gew√§hrt deshalb vorrangig Sch√ľlerinnen und Studentinnen aus den Ostl√§ndern Aufnahme.

8. In der Gastfreundschaft:
Nicht nur die Freundeskreise finden in unserem Kernzentrum eine offene T√ľr. G√§ste nutzen das Angebot “Kloster auf Zeit”, interessieren sich im Rahmen von F√ľhrungen f√ľr die “Sprache” des Hauses. Ob das der F√∂rderverein des Kindergartens oder des Begegnungshauses in Langfurth sind, alle Gastfreundschaft zielt auf
- Innehalten,
- zu sich selbst finden
- und auf das Wissen: “Du bist nicht allein”.

Apostolat

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