Auftrag
laufende Schwestern
Kreuz Kopf
Deutschordens-
schwestern
Leitbild

Der spezielle Auftrag der Schwestern

  • Wir verstehen unsere Sendung zur Mitarbeit am Reich Gottes im Sinne von Mt. 25,40 ff.
  • Es geht uns nicht um wirtschaftlichen Gewinn oder Ausübung von Macht. Vorrang hat der Dienst am Schwachen, Ausgegrenzten, Hilflosen.
  • In der Auswahl und im Umgang mit Mitarbeitern wollen wir nach christlichen Grundsätzen handeln (töricht sein um Christi willen), auch wenn es „sich nicht rechnet“.
  • Die Grundsätze modernen Managements wollen wir benutzen, so weit sie dem Menschen dienen und seiner Würde nicht schaden.
  • Unsere Werke sind professionell geführt, entsprechen den modernen Standards und den gesetzlichen Anforderungen.
  • Unser „Frausein“ prägt den Umgang untereinander und mit den Menschen, mit denen wir zu tun haben: weil wir Maß nahmen an Christus. So wie Christus unser Menschsein geteilt hat, teilen wir unser Leben mit den der uns anvertrauten Menschen. Sie sollen in uns seine Verlässlichkeit, sein Stehen zum Leben, sein HERZ für die Welt erkennen.
  • Unser Umgang miteinander soll sich abheben von den weltlichen Gruppen und Unternehmen. Wir tragen Verantwortung füreinander, ohne den anderen zu vereinnahmen.
    (Röm 12,4 f. und 1 Kor 12,21-27).
  • Es ist den Schwestern ein Anliegen, die Einheit der drei Zweige des Deutschen Ordens als Bild der Kirche nach außen zu leben.
    „Die geschwisterliche Liebe“, die den anderen in seiner Eigenart schätzt und sich im Umgang miteinander immer wieder am Evangelium orientiert.
  • Im Ringen um einen gemeinsamen Weg gehen wir so miteinander um, dass sich alle drei Zweige als gleichwertig fühlen können. Alle können einen wesentlichen Beitrag im Finden von Gottes Willen leisten. Konträre Meinungen müssen wahr- und ernstgenommen werden.
  • In den apostolischen Werken der Zweige kann eine fruchtbare Zusammenarbeit nur durch Bewahrung von Eigenart und Eigenständigkeit gelingen.
  • Im Hören aufeinander sollten Themen, die uns bewegen und das gegenseitige Zeugnis eines lebendigen Glaubens im geschwisterlichen Dialog in regelmäßigen Treffen behandelt werden.
  • Ein geschwisterliches Leben kann nur gelingen, wenn jeder Zweig seine Charismen engagiert lebt (z. B. das mystische Element) und die der anderen achtet.
  • Für die Stellung der Frau in der Kirche und in unserer Gemeinschaft kann unser Orden ein Zeichen für die gegenseitige Wertschätzung setzen und selbstverständlich Gleichberechtigung praktizieren.

siehe auch: vita consecrata S. 66

Diskussionsergebnis eines Schwesterntreffens
März 1999  -  Bad Mergentheim

 

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